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Infoservice Pflanzenbau und Pflanzenschutz Ackerbau

Datum: 17.05.2018

Winterweizen:

Frühe Saaten kommen schon ins Ährenschieben. Das Fahnenblattstadium werden fast alle erreicht haben. Gelbe Aufhellungen auf den älteren Blättern sind nicht durch Pilzinfektionen verursacht sondern Stressflecken.

Der Infektionsdruck durch Pilzkrankheiten ist derzeit hoch, aber der Ausgangsbefall ist in diesem Jahr sehr niedrig.

Fazit:

  • Wenn die Ähren sichtbar sind oder zumindest das Fahnenblatt voll ausgebildet ist, ist eine      Abschlußbehandlung mit der vollen Aufwandmenge von Ascra Xpro, Champion/Diamant,      Ceriax, Elatus Era Opti, Adexar zu empfehlen.
  • Wenn noch eine Fusarium      Blütenbehandlung eingeplant ist, sollte jetzt eine Vorbehandlung mit Dreiviertel      der vollen Aufwandmenge durchgeführt werden.
  • Jetzt 1,0 l/ha Seguris (Z.B. Rest von      der Gerste) und später eine Ährenbehandlung gegen Fusarien oder bei Raps/ZR- Weizen 0,5 l/ha Taspa in EC 65
  • Sollte Gelbrost da sein, muss vor Pfingsten mit der vollen Aufwandmenge gefahren werden. In der Sorte Reform,  Kometus wurde schon Gelbrost gefunden.

Schadschwelle Getreidehähnchen: 0,5 -1,5 Eier oder Larven je Halm.

 

Sommergerste: Im Stadium 32 mit z.B. 0,4 l/ha Moddus einkürzen. Im Stadium 39 ist unbedingt ein Credo oder Amistar Opti notwendig. Credo rechtzeitig einkaufen, der Abverkauf läuft Ende dieses Monats aus, der Einsatz ist auch noch im Juni möglich.

 

Mais: Die wichtige Frage ist derzeit, wie viele Unkräuter noch auflaufen.

In früheren Saaten wäre dieses Wochenende ideal für eine Behandlung.

  • Viele Bestände sind nahezu unkrautfrei und es können  die Aufwandmengen reduziert werden. 0,8 l/ha eines Nicosulfurons und 0,8 l/ha eines Mesotriones reichen      vollständig aus. Es gibt zahlreiche Mittel mit diesen Wirkstoffen. (Es gibt 26 zugelassene Produkte, Callisto ist das Bekannteste)
  • Bei Vorkommen von Hirsen ist der Zusatz von Spectrum 0,8 l/ha unbedingt notwendig. Mesotrione hat zwar auch eine      Bodenwirkung, ist aber nicht immer ausreichend.
  • Sollte großer  Ackerfuchsschwanz vorhanden sein, ist MaisTer Power 1,5 l/ha das Beste. Bei großem Ehrenpreis,      Windenknöterich 0,3 l/ha Bromoxynil zusetzen.
  • Bei erhöhtem Vorkommen von Knöterich und allgemeinen breitkeimblättrigen      Unkräutern ist Elumis 1,25 l/ha + Peak 20 g/ha eine Lösung
  • Schwerpunkt Versiegelung: Elumis 1,0 l/ha + 16      g Peak + ein gutes Bodenherbizid
  • Schwerpunkt Versiegelung Hirsen: Elumis Peak Dual Pack

 

Bitte beachten: Steht Mais nach Mais, ist Nicosulfuron nur einmal in 2 Jahren möglich.

Das Mittel Peak darf nur alle 3 Jahre auf der gleichen Fläche eingesetzt werden.

Terbuthylazin ist in WSG-Gebieten strengstens verboten

 

Feldrandhygiene: Die Trespen haben schon den Samenstand gebildet, deshalb unbedingt vor dem Aussamen mulchen. Wenn sie sich im Bestand etabliert haben, sind sie nur sehr schwer zu bekämpfen.

   

 

 

 

 

 


 

 

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